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Die Buschmeister (Lachesis stenophrys) gehört zu den Grubenottern. Die Grubenottern zeichnen sich durch ein besonderes Sinnesorgan aus, das Wärmestrahlung, also Infrarotstrahlung, registrieren und gemeinsam mit den Augen deren Quelle recht genau orten kann. Aufgrund dieses Sinnesorgans kann die Schlange auch im Dunklen jagen. Diese wärmeempfindlichen Grubenorgane, nach denen sie ihren Namen haben, befinden sich auf beiden Seiten des Kopfes zwischen dem Auge und dem Nasenschild in einer etwa 1 mm grubenartigen Vertiefung.

Vorkommen

Der Buschmeister - eine dämmerungs- und nachtaktiver Regenwaldbewohner - ist die größte Schlange aus der Familie der Vipern, die in Amerika vorkommen, außerdem ist sie die einzige Eier legende Viper in Amerika. Diese Schlange besitzt eine Länge zwischen etwa 2 m bis etwa 3,5 m, es sollen aber auch Exemplare um 4 m Länge gesichtet worden sein. Sie ist in von Meereshöhe bis zu 1000m ü.d.M. anzutreffen.

Aussehen und Ernährung

Sie kommt in einer braunen, gelben oder auch rosafarbenen Färbung vor. Diese Grundfärbung wird durch ein braunes oder schwarzes Rautenmuster auf dem Rücken ergänzt. Ihr Kopf besitzt auf beiden Seiten einen schwarzen Streifen. Und das Schwanzende verfügt über einen verhornten Stachel. Der Buschmeister ernährt sich überwiegend von Nagetieren.

Art des Giftes

Die Buschweister ist, wenn gereizt, agressiv und bissig. Das Gift der Schlange weist, wie das Gift aller Grubenottern, Komponenten verschieden wirksamer Gifte auf. Wenig bis gar nicht ausgeprägt sind dabei neurotoxische Anteile in dem Gift. Die wichtigsten Anteile sind Eiweiße, die zum Untergang von Muskelgewebe (Skelettmuskulatur, Herzmuskel) führen, die u.a. für die starken Gewebsnekrosen und die Ödembildung verantwortlich ist. Eine Wirkung auf das Acetylcholin (cholinerge Wirkung) ist erwiesen. Außerdem enthält das Gift die Blut-Gerinnung (zer)störende Anteile. Das kann bis hin zu einem völligen Zusammenbruch der Blutgerinnung durch die so genannte Verbrauchskoagulopathie führen.

Folgen eines Bisses

Die lokalen Symptome erscheinen bereits einige Minuten nach dem Biss in Form eines starken Bissschmerzes mit Schwellungen, Blutungen und (Ecchymosen), etwas später entstehen Nekrosen mit starken schmerzhaften Lymphknotenschwellungen. Bereits 1- 6 h später kommt es auf Grund der cholinergen Wirkung zu Bauchkrämpfen, Erbrechen, blutigem Durchfall, starkem Schwitzen sowie zu einem Blutdruckabfall und einer Verlangsamung des Pulses (Bradykardie). Weiterhin kommt es zu starken Blutgerinnungsstörungen bis hin zu völligen Zusammenbruch der Blutgerinnung durch eine so genannte Verbrauchskoagulopathie.Außerdem kann es nach 15 Minuten bis zu 6 h zu einem Schockzustand kommen, der unbehandelt zum Tode führt. Auch ein Nierenversagen wurde beobachtet.

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