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Als Meeressäuger werden alle Säugetiere bezeichnet, die sich wieder an ein Leben im Meer angepasst haben. Ihre Vorfahren waren landlebende Säuger. Darunter fallen die Wale, die Robben, die Seekühe und die Seeotter. Während die Robben noch teilweise an Land leben und sich auch dort fortbewegen können, ist dies den Walen und Seekühen nicht mehr möglich. Die Gruppen sind nicht näher miteinander verwandt.

Die Anpassungen an die marine Lebensweise umfassen mehrere konvergente Merkmalsausbildungen. So sind bei all diesen Gruppen die Vorderextremitäten zu paddelartigen Flossen umgestaltet, während die Hinterbeine entweder ganz verloren gingen (Wale, Seekühe) oder im Wasser zu einer einheitlichen Schwanzflosse zusammengelegt werden (Robben). Hinzu kommt ein nahezu vollständiger Haarverlust, die Ausbildung eines umfangreichen Unterhautfettgewebes sowie Veränderungen des Atmungssystems, um lange Tauchgänge durchführen zu können. Abhängig von der Definition kann auch der Eisbär als größtes lebendes Landraubtier zu den Meeressäugern gezählt werden, weil er einen hohen Grad der Anpassung an den Lebensraum Meer aufweist.

Bekannte vor Costa Ricas Küsten vorkommende 25 Arten von Meeressäuger sind Delfine, Buckelwale und auch Orcas

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