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Unter den in Costa Rica lebenden Säugetierarten kommen zahlreiche Nagetierarten vor, die man relativ häufig zu Gesicht bekommt. Recht häufig sichtet man im Unterholz das Mittelamerikanische Aguti, seltener und scheuer ist dagegen das Paka. Hörnchen sind die am weitesten verbreiteten Nagetiere und sind nicht selten Kulturfolger, so dass sie auch in Parks und Städten beobachtet werden können. Der Baumstachler und die Beutelrattenarten sind schon weniger häufig zu beobachten, obwohl auch ihr Bestand keinswegs gefährdet ist. Paka, Baumstachler und Opossum sind vorweigend nachtaktiv. Ferner gibt es unter den in Costa Rica lebenden Säugetierarten zahlreiche Arten von Land- und Wassermäusen sowie Boden- und Baumratten.

Wir unterscheiden folgende Nagetierarten:

  • Hörnchen (rodentia)
  • Paka (agouti paca)
  • Mittelamerikanisches Aguti (dasyprocta punctata)
  • Baumstachler (auch Porcupine, coendou mexicanus)
  • Opossums (auch Beutelratten, diedlphimorphia)

Hörnchen sind gekennzeichnet durch einen voll behaarten, oft buschigen Schwanz, die Anzahl von fünf Zehen an den Hinter- und vier Zehen an den Vorderfüßen und große Augen. Die meisten, aber nicht alle Arten sind tagaktiv.

In Costa Rica leben das Rothörnchen (ardilla coliroja), das Bunt­­hörnchen (chisa variada), das Berg­­hörnchen (ardilla de Poás), das Mittelamerikanische Zwerghörnchen sowie diverse weitere Hörnchenarten.

Paka (tepezcuintle)

Das mit den Meerschweinchen verwandte Paka erreicht eine Körperlänge von rund 70 cm. Der nachtaktive Waldbewohner lebt in Erdhöhlen, die er in Wassernähe anlegt. Wie auch das kleinere Aguti wurden Pakas über Jahrhunderte wegen ihres Fleisches gejagt, aber auch für viele tierische Waldbewohner sind sie ein Leckerbissen.

Mittelamerikanisches Aguti (guatusa)

Das Aguti, auch Goldhase genannt, ist kleiner als das Paka und erreicht etwa Kaninchengröße (max. 50 cm). Das mit seinem braunen Fell gut getarnte tagaktive Nagetier, dessen Hinterfüße in nur drei langen Zehen enden (vorn vier Zehen), ist mit dem Meerschweinchen verwandt. Durch seine Angewohnheit, Früchte und Samen in zahlreichen Löchern zu vergraben, spielt es eine wichtige Rolle für die Verbreitung von Pflanzen.

Baumstachler (puercoespín)

Zu der Nagetierfamilie der Baumstachler oder Neuweltstachelschweine zählen in Mittel­amerika zwei Arten: der Greifstachler und der Wollgreifstachler, in Costa Rica kommt nur Letzterer vor. Die geschickten Kletterer bewohnen Waldgebiete, wo sie sich von Blättern, Früchten und anderer pflanzlicher Kost er­näh­ren. Die einzeln oder in Paaren lebenden Tiere haben ein aufrichtbares Stachelkleid, dessen Stacheln sich bei Be­rührung leicht lösen und sich in der Haut des Angreifers verhaken. Baumstachler sind nacht­aktiv, tagsüber schlafen sie.

Opossums (didelphimorphia)

Es gibt weltweit ca 270 Arten von Beuteltieren. Fast 200 davon kommen nur in Australien und den angrenzenden Inseln vor. Der Rest kommt in der Neuen Welt, vorrangig in Südamerika vor. Nur neun Arten leben in Zentralamerika, nur eine nördlich von Mexiko. Opossums im eigentlichen Sinn sind eine Gattung der Beutelratten mit sechs Arten. In einem allgemeineren Sinne (und im englischen Sprachgebrauch) werden alle Beutelratten und nicht nur Angehörige dieser Gattung als Opossums bezeichnet.

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