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Die Rothörnchen (Tamiasciurus), in den USA auch als Chickarees bekannt, sind eine Gattung der Hörnchen, die heute zu den Baumhörnchen gerechnet werden.

Trotz des Namens sind die Rothörnchen nicht rot. Sie sind sehr variabel gefärbt, die Oberseite ist beigebraun, olivbraun oder schwarzbraun; oft wird sie im Winter dunkler als im Sommer. Die Unterseite ist weiß beim Gemeinen Rothörnchen und braun beim Douglas-Hörnchen. Entlang der Flanke verläuft ein schwärzlicher Längsstreifen, der sich aber bei vielen Individuen kaum von der darunter liegenden Fellfarbe abhebt und dann unsichtbar ist. Die Kopfrumpflänge beträgt 20 cm, hinzu kommen etwa 12 cm Schwanz. Das Gewicht beträgt 150 bis 300 Gramm.

Am häufigsten finden sich Rothörnchen in Nadelwäldern, wo sie zu den häufigsten Säugetieren gehören. Seltener sind sie in den von Grauhörnchen dominierten Laub- und Mischwäldern. Rothörnchen sind tagaktiv und bewegen sich häufiger als Eichhörnchen am Boden. Sie bauen verschiedene Nester: Im Sommer reicht ihnen ein Nest in einer Astgabel, während sie für den Winter ein Loch in einem Baumstamm auszupolstern pflegen - oft halten verlassene Spechthöhlen für diesen Zweck her. In kälteren Teilen ihres Verbreitungsgebiets leben sie auch in Tunneln unter der Erde, in denen sie den Winter verbringen; hierbei übernehmen sie die Gangsysteme von Zieseln und Stummelschwanzhörnchen. Rothörnchen halten keinen Winterschlaf, bleiben bei sehr kaltem Wetter aber manchmal mehrere Tage in ihren Höhlen, die dafür mit Nahrungsvorräten ausgestattet sind.

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