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Die Makibären (Bassaricyon lasius), oder auch olingos, sind eine in Mittelamerika und Südamerika lebende Gattung der Kleinbären. Diese Gattung umfasst fünf Arten, ihr Name ist von ihrer Ähnlichkeit zu den Makis abgeleitet.

Beschreibung

Makibären sind langgestreckte, kurzbeinige Tiere mit langem Schwanz. Ihr kurzes, weiches Fell ist an der Oberseite gräulich oder braun gefärbt, die Unterseite ist heller, hellgelb oder weiß. Das Gesicht ist durch die spitze Schnauze, die kleinen, gerundeten Ohren und die relativ großen Augen charakterisiert. Der Schwanz ist buschig und mit angedeuteten dunklen Ringeln versehen. Im Gegensatz zu ihrem nächsten Verwandten, dem Wickelbären, können Makibären diesen allerdings nicht als Greifschwanz verwenden. Die Tiere erreichen eine Kopfrumpflänge von 35 bis 48 Zentimeter, eine Schwanzlänge von 40 bis 48 Zentimeter und ein Gewicht von 1 bis 1,5 Kilogramm.

Verbreitungsgebiet und Lebensraum

Das Verbreitungsgebiet der Makibären erstreckt sich von Nicaragua bis Bolivien und dem nördlichen Brasilien. Ihr Lebensraum sind tropische Regenwälder bis in 2000 Meter Höhe.

Lebensweise

Makibären sind nachtaktive Baumbewohner, die nur selten auf den Boden kommen. Tagsüber schlafen sie in einem mit Blättern ausgekleideten Nest in einer Baumhöhle, in der Nacht begeben sie sich auf Nahrungssuche. Sie sind ausgezeichnete Kletterer und können gut springen. Sie leben einzelgängerisch oder in Paaren, vergesellschaften sich aber manchmal mit Nachtaffen, Wickelbären oder Opossums.

Nahrung

Makibären ernähren sich hauptsächlich von Früchten, nehmen aber in stärkerem Ausmaß als Wickelbären auch fleischliche Nahrung wie Insekten und kleine Wirbeltiere zu sich.

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