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Die Tamanduas (Tamandua) sind eine Gattung mit zwei Arten aus der Familie der Ameisenbären (Myrmecophagidae), daher werden sie manchmal auch als Kleine Ameisenbären (nicht zu verwechseln mit dem Zwergameisenbär) genannt. Die zwei Arten sind der Nördliche Tamandua (T. mexicana) und der Südliche Tamandua (T. tetradactyla).

Tamanduas kommen in Mittel- und Südamerika vor. Das Verbreitungsgebiet des Nördlichen Tamanduas reicht vom südlichen Mexiko bis ins nördliche Südamerika, die Südlichen Tamanduas bewohnen Südamerika von Venezuela bis Uruguay und Argentinien.

Mit einer Kopfrumpflänge von 50 bis 80 cm und einem 40 bis 70 cm langen Schwanz sind Tamanduas deutlich kleiner als ihr Verwandter, der Große Ameisenbär. Sie erreichen ein Gewicht von 2 bis 7 kg. Wie alle Ameisenbären sind sie durch die lange, enge Schnauze gekennzeichnet. Sie sind zahnlos, haben aber eine bis zu 40 cm lange Zunge, mit der sie ihre Nahrung aufnehmen. Ihr Fell ist kurz und rau und gelblich-braun gefärbt. Am Rücken haben sie eine schwarze, westenförmige Fellzeichnung, die beim nördlichen Tamandua ausgeprägter ist als beim südlichen. Ihr Schwanz ist nackt und als Greifschwanz ausgebildet, unterscheidet sich also deutlich vom buschigen Schwanz des Großen Ameisenbären. Die Vorderfüße haben vier Zehen, die alle mit scharfen Krallen ausgestattet sind. Diese Krallen dienen sowohl zum Aufbrechen von Insektenbauten als auch zur Verteidigung gegenüber Fressfeinden. Die Hinterfüße haben fünf Zehen mit deutlich kleineren Krallen.

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