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perezoso de tres dedos

Das Braunkehl-Faultier (Bradypus variegatus) ist eine Art aus der Familie der Dreifinger-Faultiere (Bradypodidae).

Das Braunkehl-Faultier ist an ausgesprochen feuchte Lebensräume angepasst. Sein Fell ist wasserdicht und dient dem Schutz vor Nässe und Kälte. Seine Körpertemperatur ist mit 34 Grad ausgesprochen niedrig. Die Gründe dafür sind, dass nur rund 30 Prozent des Körpergewichtes Muskelmasse sind, und sein niedriger Stoffwechsel. Braunkehl-Faultiere sind Einzelgänger. Sie sind dämmerungs- und nachtaktiv. Die meiste Zeit des Tages, rund 20 Stunden, verbringt das Faultier mit Schlafen. Den Waldboden sucht es nur auf, um zu einen anderen Baum zu gelangen. Es ist ein ausgezeichneter Schwimmer. Braunkehl-Faultiere bewohnen ein 1 bis 2 Hektar großes Revier.

 

Vorkommen

Es ist in weiten Teilen des subtropischen und tropischen Mittel- und des zentralen Südamerikas verbreitet. Sein Hauptverbreitungsgebiet umfasst das nördliche Argentinien, Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Costa Rica, Ecuador, Honduras, Nicaragua, Panamá, Paraguay, Peru sowie Venezuela. Dort bewohnt es feuchtwarme Regenwälder, meist in der Nähe zu einem Gewässer.

 

Nahrung

Das Braunkehl-Faultier ist ein reiner Pflanzenfresser. Neben Blättern und jungen Trieben frisst es auch Früchte und Wurzelwerk. Der Körper hat sich an den niedrigen Nährstoffgehalt der Nahrung angepasst, indem er den Stoffwechsel auf ein Minimum heruntergefahren hat. Es verfügt über einen mehrkammerigen Magen, in dem Bakterien helfen, die Nahrung fast vollständig zu verwerten.

 

Gefährdung

Da es in hohem Maße an seinen Lebensraum angepasst ist, reagiert es äußerst empfindlich auf Störungen. Die Vernichtung der tropischen Regenwälder stellt dabei das größte Problem dar. Die Art wird in der Roten Liste der IUCN als "wenig gefährdet" geführt.

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