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Vor allem im Nordwesten Costa Ricas, in der Provinz Guanacaste, finden an Wochenenden oft Rodeos statt. Hier werden von den Sabaneros, den Cowboys, nicht nur Pferde, sondern auch wilde Stiere bezwungen - zumindest für einige Sekunden... Bei den Corridas (Stierkämpfen) zeigen die Sabaneros, was in Ihnen steckt: Pferde- und Stierrodeo, Lassokunst und so einiges mehr. Apropos, die corridas spanischer Art, bei der der Stier sein Leben lassen muß, existieren in Costa Rica und Panamá nicht. Hier werden die Stiere mit dem Lasso zu Fall gebracht. Sieger ist, wer's am schnellsten schafft. Auch Zuschauer dürfen mitmachen - trotzdem, ein nicht ganz ungefährliches Vergnügen.

Stierkämpfe sind meist brutal und tierquälerisch. Die Veranstaltungen werden immer wieder kritisiert - und in den meisten Fällen zu Recht. Dennoch gehören diese Feste in vielen Ländern zur Kultur und Tradition. Dass es mitunter weniger brutal und tierquälerisch zugehen kann, sieht man bei den Corridas in Costa Rica. In Costa Rica wird beim Stierkampf nur "simuliert". Selbst die eingekauften, spanischen Toreros müssen ihre echten Waffen zuhause lassen. Vor ein paar Jahren töteten spanische Matadore einen Stier. Da das in Costa Rica verboten ist, werden die ausländischen Toreros neuerdings im Vorfeld über die Gesetzeslage informiert.

Stierkämpfe finden in der Hauptstadt San José zum Jahresende statt. Sie werden durchaus auch zu Ehren von prominenten Politikern veranstaltet. In der Provinz dagegen zu Ehren der Schutzpatrone. San José verfügt über eine feste Arena, während die Arenen in der Provinz überwiegend provisorisch sind, d.h. sie werden zu jeder Veranstaltung auf- und abgebaut. Die Rinder stammen aus den Provinzen Guanacaste und San Carlos. Pferde werden nur eingesetzt, um die Rinder in den "Toril" (Container oder Stall bei der Arena) zu treiben. Der Stierkampf in Costa Rica kennt weder das Suerte de Varas (wo mit Lanzen vom Pferd aus auf den Stier eingestochen wird), noch das "Suerte de Banderillas" (wo bunt-geschmückte Spieße in den Stier gestochen werden).

In der Provinz Guanacaste gibt es eine Besonderheit. Ein oder zwei Männer reiten auf dem Stier. Die Finanzierung der Stierkämpfe wird von der jeweiligen Stadtverwaltung übernommen. Ausländische Touristen stellen einen Großteil des Publikums dar.

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